Die gotische Fassade, die Claude Monet über dreißig Mal malte, liegt nur wenige Gehminuten von den Kaianlagen der Armada entfernt — und der Eintritt ist kostenlos.
Die Kathedrale Notre-Dame de Rouen ist eine der großen gotischen Kathedralen Frankreichs. Ihre reich verzierte Westfassade und der weithin sichtbare Turm machen sie zum unbestrittenen Wahrzeichen der Stadt — wenige Gehminuten von den Kaianlagen der Armada entfernt. Der Eintritt ist kostenlos und der Besuch dauert gut eine Stunde, ideal also zur Verbindung mit einem Tag auf den Armada-Schiffen.
Sie gehört zu den reichsten gotischen Fassaden Frankreichs. Kommen Sie am Nachmittag wieder, wenn das Licht die Steine golden färbt — der beste Moment für Fotos, ganz so, wie Monet die Fassade sah.
Im Inneren lassen die hoch aufragenden Gewölbe das Tageslicht sauber in den Raum fallen. Der Innenraum gilt als einer der schönsten Frankreichs und lädt zu ein paar ruhigen Minuten ein.
Die südwestliche Turm, die „Tour de Beurre", verdankt ihren Namen den Ablassgaben, die Gläubige in der Fastenzeit zahlten, um Butter essen zu dürfen. Gegen Eintrittsgeld können Sie hinaufsteigen — von oben haben Sie einen der besten Blicke über die Altstadt.
Über der Vierung erhebt sich der Lanterne-Turm mit seiner gusseisernen Turmspitze. Mit 151 Metern war die Kathedrale Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig das höchste Gebäude der Welt.
Nur wenige Schritte entfernt überragt das Gros-Horloge, die große astronomische Uhr, mit ihrem goldenen Zifferblatt eine der Hauptachsen der Altstadt. Vorbeischauen und den Glockenturm besteigen ergänzt einen Nachmittag in den Altstadtgassen perfekt.
Zwischen 1892 und 1894 mietete Claude Monet ein Zimmer gegenüber der Fassade und malte sie über dreißig Mal — dasselbe Mauerwerk im ständig wechselnden Licht. Er hielt das Licht fest, das über sie zog; mehrere dieser Bilder hängen heute in großen Museen.
Unter den Gewölben ruht jahrhundertelange Geschichte der Normandie: Im Chorumgang erinnert ein Grabmal an Richard Löwenherz, dessen Herz hier bestattet liegt, sowie an Rollo, den ersten Herzog der Normandie und Stammvater der Wikinger-Dynastie. Auch die große Orgel im Chor verdient ein paar Minuten — besonders wenn ein Konzert stattfindet.
Die Details, die über eine entspannte oder eine hektische Besichtigung entscheiden:
Ist der Eintritt in die Kathedrale von Rouen kostenlos?
Ja — der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos. Nur für den Aufstieg auf die Türme wird ein Eintrittsgeld erhoben.
Warum ist die Kathedrale von Rouen so berühmt?
Wegen ihrer reich verzierten gotischen Fassade, die Claude Monet in seiner berühmten Serie über dreißig Mal malte — und weil sie Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig das höchste Gebäude der Welt war.
Was ist die Cathédrale de Lumière?
Eine kostenlose Sommer-Lichtshow, die nach Einbruch der Dunkelheit auf die Fassade projiziert wird — ein Klassiker in Rouen und ein perfektes Abendprogramm während der Armada.
Wie lange dauert der Besuch?
Zwischen 1 und 2 Stunden mit Turmaufstieg; ohne Turm genügt etwa eine Stunde.
Kann man den Butterturm besteigen?
Ja, zu den veröffentlichten Zeiten und gegen Eintrittsgeld. Von oben haben Sie eine der besten Aussichten über die Altstadt.
Wie sind die Öffnungszeiten?
Die Kathedrale öffnet in der Regel täglich am Vormittag und schließt am Nachmittag, mit Unterbrechungen durch Gottesdienste. Prüfen Sie die aktuellen Zeiten auf der offiziellen Website.
Wie weit ist sie von den Kaianlagen der Armada entfernt?
Nicht weit: etwa 10–12 Gehminuten.
Wo ruhen Richard Löwenherz und Rollo?
Ihr Grabdenkmal befindet sich im Chorumgang. In Rouen ruht das Herz Richard des Löwenherz; an Rollo, den ersten Herzog der Normandie, erinnert ein Grabmal in der Kathedrale.